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Orgeln

Orgeln in unserer Pfarrei Heiliger Petrus

Dahn
Orgel aus der Orgelbauwerkstatt Johannes Klais in Bonn, 1995 als Ersatz für die vormalige Stahlhuth-Orgel erbaut. Teilweise wurden beim Orgelneubau Pfeifen dieser Orgel wiederverwendet.

Disposition (nach Entwurf von Manfred Degen und Dr. Hans-Wolfgang Theobald):
Hauptwerk (C-g´´´):
Bourdon 16´, Praestant 8´, Gemshorn 8´, Octave 4´, Rohrflöte 4´, Cornett 4f. 2´, Superoctave 2´, Mixtur IV 2´, Trompete 8´; Tremulant
Schwellwerk (C-g´´´):
Rohrflöte 8´, Salicional 8´, Vox coelestis 8´, Principal 4´, Waldflöte 4´, Nazard 2 2/3´, Flageolet 2´, Terz 1 3/5´, Larigot 1 1/3´, Scharff IV 1´, Basson-Hautbois 8´; Tremulant
Pedal (C-g´):
Principal 16´, Subbaß 16´, Oktave 8´, Gedackt 8´, Superoctave 4´, Posaune 16´
3 Normalkoppeln, Setzeranlage, Sequenzer

Hinterweidenthal
Die Orgel ist ein Unikat in der Pfarrei: Sie wurde 1840 von den Orgelbauern Gebr. Stumm, Rhaunen-Sulzbach/Hunsrück, für die Kirche in Bundenthal erstellt. Bis ins Jahr 1992 stand in Hinterweidenthal nur ein betagtes, elektronisches Instrument zur Verfügung. In diesem Jahr wurde aber in Bundenthal ein Neubau möglich, sodass die Stumm-Orgel nach Hinterweidenthal überführt und von der Orgelbauwerkstatt Peter Vier restauriert werden konnte. Die nicht mehr original erhaltenen Teile wurden nachgebaut, so z. B. die Windlade und die Spielanlage. Das Werk steht in der Brüstung und ist seitenspielig.

Disposition:
Manual C-f´´´
Principal 8´, Bourdon bass 8´, Bourdon discant 8´, Floet discant 8´, Viola da Gamba 8´, Octave 4´, Floete 4´, Quinte 3´, Octave 2´, Mixtur III 1´, Trompete bass 8´, Trompete diskant 8´
Pedal C-d´ (erweitert):
Subbaß 16´, Octavbaß 8´, Holzflötenbass 4´
Pedalkoppel

Erfweiler
Erfweiler besitzt eine pneumatische Orgel von 1914 der Firma Steinmeyer aus Oettingen. 2003 renovierte die Erbauerfirma das Werk, das original erhalten ist.

Disposition:
Hauptwerk C-g´´´:
Principal 8´, Soloflöte 8´, Salicional 8´, Oktav 4´
Schwellwerk C-g´´´:
Viola 8´, Bourdon 8´, Vox angelica 8´, Gemshorn 4´, Sesquialter 2 2/3´, Piccolo 2´, Calcantenglocke
Pedal C-f´´´:
Subbaß 16´, Zartbaß 16´, Violoncello 8´
Koppeln: Sub II-I, Super I, Super II, Sub II, II-I, I-Ped, II-Ped
Spielhilfen: Pianopedal, MF, F, FF, Tutti, Wind- und Schwelleranzeige

Schindhard
Auf Initiative des Lehrers Schattner beschaffte die Gemeinde Schindhard 1954 eine mechanische Orgel der bekannten Firma Walcker aus Ludwigsburg. 1995 wurde sie überholt.

Disposition:
Hauptwerk C-g´´´:
Prinzipal 8´, Quintade 8´, Oktave 4´, Sifflöte 2´, Mixtur IV 1 1/3´
Hinterwerk C-g´´´:
Rohrflöte 8´, Weidenpfeife 8´, Kleingedeckt 4´, Principal 2´, Quinte 1 1/3´, Scharff III 1´, Krummhorn 8´
Pedal C-f´:
Subbaß´, Oktavbaß 8´, Choralbaß 4´
3 Normalkoppeln als Einhaktritte

Busenberg
Die Orgel in Busenberg wurde 1970/71, als Ersatz für das vormalige Harmonium, von der Firma Mayer/Heusweiler als neobarockes Instrument errichtet. Die Spieltraktur ist mechanisch, die Registratur elektrisch. Die Zungenregister wurden zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut. 2003 wurde eine Ausreinigung des Orgelwerkes vorgenommen.

Disposition:
Hauptwerk C-g´´´
Prinzipal 8´, Gemshorn 8´, Oktave 4´, Rohrflöte 4´, Oktave 2´, Mixtur IV 1 1/3´, Trompete 8´
Schwellpositiv C-g´´´
Gedackt 8´, Prinzipal 4´, Nazard 2 2/3´, Sifflöte 2´, Terz 1 3/5´, Cymbel 2/3´, Krummhorn 8´, Tremulant
Pedal C-f´
Subbaß 16´, Prinzipalbaß 8´, Choralflöte 4´, Rauschpfeife IV 2 2/3´, Posaune 16´
3 Normalkoppeln, Auslöser, 2 freie Kombinationen, Crescendo, Tutti, Zungen ab

Bruchweiler-Bärenbach
Die Orgel in Bruchweiler ist ein Universalinstrument französischer Prägung aus der „Werkstätte für Orgelbau Mühleisen, Leonberg“ aus dem Jahr 1994. Vormals begleitete eine Voit-Orgel mit Zinkpfeifenwerk aus den Kriegsjahren die Gemeinde. Die heutige Orgel ist rein mechanisch aufgebaut, besitzt allerdings auch eine Setzeranlage. Jährlich finden hörenswerte Orgelkonzerte mit bekannten Organisten statt (bisher: Pascal Reber/Straßburg, Pierre Pincemaille/Saint-Dénis, Christian Ott/Versailles, Gernot Gölter/Pirmasens, Rudolf Peter/Landau u. a.). Auch wurden zwei CD´s eingespielt:
- „Meisterwerke 2 – Manfred Degen an den Mühleisen-Orgeln Bruchweiler und Remigiusberg“ (Werke von Alain, Franck, Bach, Guilain...)
- „Frederic Dénis an der Konrad-Mühleisen-Orgel zu Bruchweiler“ (Werke von Guilain, Vièrne, Dupré, Mozart und Gigout)

Disposition:
Hauptwerk C-g´´´´
Principal 8´, Gamba 8´, Rohrflöte 8´, Oktave 4´, Coppelflöte 4´, Superoktave 2´, Mixtur IV(-VI) 1 1/3´, Cromorne 8´; Tremulant
Schwellwerk C-g´´´
Bourdon 16´, Diapason 8´, Bourdon 8´, Salicional 8´, Voix-celèste 8´, Préstant 4´, Flûte octaviante 4´, Nazard 2 2/3´, Doublette 2´, Tièrce 1 3/5´, Sifflet 1´, Plein-jeu IV 2´, Trompette harmonique 8´, Hautbois 8´; Tremulant
Trompeteria C-g´´´
Cornet V 8´, Trompete 8´, Clairon 4´
Pedalwerk C-f´
Subbaß 16´, Oktavbaß 8´, Gemshorn 8´, Choralbaß 4´, Posaune 16´, Trompete 8´
Koppeln: 6 Normalkoppeln, Subkoppel II-II 16´
Spielhilfen: 128 Setzerkombinationen, Sequenzer vor/zurück, doppelte Schwellerbedieneinrichtung

Bundenthal
1992 installierte Orgelbaumeister Gerhard Kuhn (Esthal b. Neustadt) ein neues Orgelwerk (als Ersatz für eine Stumm-Orgel, die sich jetzt in ->Hinterweidenthal befindet) mit mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur sowie freistehendem Spieltisch. Der Entwurf stammt von Domorganist Leo Krämer.

Disposition:
I. Rückpositiv C-g´´´
Gedackt 8´, Prinzipal 4´, Koppelflöte 4´, Quint-(flöte) 2 2/3´, Sifflöt 2´, Terz 1 3/5´, Scharff IV 1`, Cromorne 8´; Tremulant (regelbar)
II. Hauptwerk C-g´´´
Prinzipal 8´, Rohrflöte 8´, Oktave 4´, Quinte 2 2/3´, Waldflöte 2´, Mixtur III-IV 2´, Trompete 8´; Tremulant (regelbar)
Pedalwerk C-f´
Subbaß 16´, Holzoktave 8´, Gedacktbaß 8´, Prinzipalflöte 4´, Fagott 16´
Spielhilfen: 3 Normalkoppeln, 16 Setzerkombinationen, Zungen ab (2x), Plenum, Tutti

Bobenthal
Die Orgel in Bobenthal ist eine der bemerkenswertesten Orgeln der Pfalz. Sie wurde im Jahre 1817 durch den Orgelbauer Wendelin Ubhaus aus Kirrweiler bei Neustadt gebaut. Beim Kirchenneubau 1879 wurde das Werk ausgelagert und durch Schlimbach/Speyer wiederaufgestellt. Zuletzt fügten die Gebrüder Huber aus Pirmasens eine Kastenbalganlage hinzu, die 1951 durch die Orgelbaufirma Walcker bei einer Überholung mit einem elektrischen Gebläse versehen wurde. Nach der Kirchenrenovierung im Jahr 2010 reinigte Orgelbaumeister Klaus Scherpf das Instrument aus.
Zurzeit ist die Orgel in einem beklagenswerten Zustand, weswegen ab 2015 eine umfangreiche Restaurierung in Planung ist. In den einzelnen Kirchen der Pfarrei liegen hierzu informative Flyer mit Spendenaufrufen aus.
In den letzten Jahren ist die Orgel auch in den Blick von Kirchenmusikern und Orgelsachverständigern geraten, die diese als „Schatz in der Diözese“ bezeichnen.

Disposition:
Werk C-f´´´
Großgedackt 8´, Violdicamp 4´/ab c° 8´, Flaut travers discant 8´, Prinzipal 4´, Kleingedackt 4´, Salicional 4´, Quinte 3´, Oktav 2´, Mixtur 1´ (mit Terzchor)
Pedal C-d°
Oktavenbaß 8´, Violonbaß 8´, Posaunenbaß 8´
-dauerhafte Pedalkoppel

Fischbach
In Fischbach steht eine elektropneumatische Orgel des Speyerer Orgelbaumeisters Paul Sattel, der diese in den 1940er Jahren erstellte. Vor einigen Jahren überholte Paul Zimnol (Kaiserslautern) die Orgel und ersetzte eine Quintade 8´ durch die Oboe 8´. Der Spieltisch ist, um 90° gedreht, freistehend, die Spieltraktur elektropneumatisch.

Disposition:
I. Manual C-g´´´
Principal 8´, Gamba 8´, Bordun 8´, Oktave 4´, Rohrflöte 4´, Oktave 2´, Mixtur 1 1/3´, Trompete 8´
II. Manual C-g´´´
Offenflöte 8´, Weidenpfeife 8´, Prinzipal 4´, Blockflöte 4´, Nazard 2 2/3´, Nachthorn 2´, Terz 1 3/5´, Zimbel 1´, Oboe 8´
Pedal C-f´´´
Subbaß 16´, Zartbaß 16´, Oktavbaß 8´, Choralbaß 4´, Gemshornbaß 2´, Posaune 16´
Spielhilfen: 3 Normalkoppeln, Crescendowalze, Generaltremulant, freie Pedalkombinationen, 2 freie Kombinationen, Tutti, Plenum

Schönau
Die Orgel wurde 1934 von der päpstlichen Hoflieferfirma „Gebr. Späth“ aus Ennetach-Mengen im Breisgau erbaut. Die 14 Register werden über eine pneumatische Traktur zum Erklingen gebracht. Als Spielhilfen sind eine freie Kombination, 3 Oktavkoppeln, 2 Crescendohebel, 3 feste Kombinationen und ein Schweller vorhanden. Die Orgelbaufirma Peter Ohlert aus Kirkel führte vor einigen Jahren eine gelungene Restaurierung durch.

Niederschlettenbach
Die Orgel in Niederschlettenbach wurde in den 1950er Jahren von der Speyerer Orgelbauwerkstatt Wolfgang Scherpf aus gebrauchten Teilen und Pfeifen als recht eigenwilliges Instrument erbaut. Das Gehäuse besteht aus Sperrholz und der freistehende Spieltisch steht so eng an der Orgel, dass ein sauber artikuliertes Pedalspiel kaum möglich ist. Das System ist eine pneumatische Kegellade. Die Wartung führt die Firma Ohlert durch. Auf der Empore befindet sich außerdem eine ältere Elektronenorgel der Marke GEM, die einmal als Ersatzorgel fungierte.

Disposition der Scherpf-Orgel:
Manual I C-g´´´
Prinzipal 8´, Dulzflöt 4´, Oktav 2´
Manual II C-g´´´
Lieblich Gedackt 8´, Prinzipal 4´, Mixtur (Cornett) III
Pedal C-f´
Untersatz 16´
3 Koppeln

Erlenbach
Das Instrument erstellte 1900 die „Badische Hoflieferfirma Heinrich Voit und Söhne, Karlsruhe-Durlach“. 6 Register werden auf mechanischen Kegelladen zum Erklingen gebracht. Die Orgelbaufirma Peter Ohlert aus Kirkel restaurierte die Orgel anfang des 21. Jahrhunderts.

Disposition:
Manual C-f´´´
Principal 8´, Gedact 8´, Octave 4´, Octave 2´, Mixtur 2 2/3´
Pedal C-h°
Subbaß 16´
“Copplung”